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In den Jahren 1995 und 1996 führten mich
einige Aufträge für mehrere Wochen nach St. Petersburg
in Russland.
Fasziniert vom Land und vor allen Dingen den Leuten habe ich
spontan das Studio eines Künstlers angemietet um diese
Portraitserie zu machen. Mit Hilfe einer Dolmetscherin habe
ich Leute auf der Straße, auf Demos, in Ausstellungen,
in der U-Bahn oder auf Märkten angesprochen um sich von
mir portraitieren zu lassen.Circa 80 Menschen aus den verschiedensten
Alters,- Berufs,- und politischen Gruppen habe ich vor
die Kamera bekommen. Natürlich fanden sich auch viele Klischee-
Charaktere, aber am faszinierendsten war zu erleben, das diese
Menschen nun auf die Schnelle alles das nachholen, was ihnen
in den vergangenen 70 Jahren verboten war. |
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Der Mann ist bekennender Monarchist.
Jeden Sonntag demonstriert er für die
Wiedereinführung eines Zaren vor der
Nikolskaja- Kathedrale.
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| Lena ist die Tochter reicher Eltern.
Nach einem Besuch in der Petersburger Nobeldisco „Tunnel“ ließ
sie sich von mir fotografieren. |
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| Es gibt bei Petersburg ein Altersheim
nur für Kriegsveteranen: seit langem präsentieren zwei Einwohner
erstmals wieder ihre über 50 Jahre alten Orden. |
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